Golf lernen
Immer mehr Menschen in Deutschland haben den Wunsch, Golf zu lernen. Galt diese Sportart noch vor einigen Jahren als elitär, so findet sie heute immer mehr Anhänger in allen gesellschaftlichen Schichten. Dies ist eine Entwicklung, die in anderen Ländern schon längst stattgefunden hat. So ist Golf in Großbritannien oder den USA sogar Volkssport.
Wenn auch Sie Golf lernen möchten, so haben Sie dazu verschiedene Möglichkeiten. Fast alle deutschen Golfclubs bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Einzeltrainerstunden an. Eine gute Möglichkeit, die Sportart kennenzulernen und zu testen, ob sie überhaupt etwas für Sie ist, bietet sich auch im Urlaub, sowohl im In- als auch im Ausland.
Wenn Sie absoluter Golfanfänger sind, so ist es ratsam, einen Anfänger- oder Schnupperkurs zu besuchen. Wenn Sie jedoch lieber allein Golf lernen möchten, können Sie natürlich auch Einzelstunden bei einem Trainer Ihrer Wahl buchen.
Am Anfang werden Sie das praktische Spiel vor allem auf einem Übungsgelände, der so genannten Driving Range, erlernen. Beim Golf gibt es viele spezielle Schwung- und Schlagtechniken, die einer mehr oder weniger langen Übungszeit bedürfen, bis sie einigermaßen sicher beherrscht werden. Dazu zählt nicht nur das so genannte lange Spiel am Abschlag und auf den Fairways, sondern auch das kurze Spiel (Annäherungsschläge an das Grün, Putting) sowie das Spiel aus den verschiedensten Hindernissen (Bunker und Sandbunker).
Bis sie eine bestimmte spielerische Grundfertigkeit erlangt haben, dürfen Golfanfänger nur in Begleitung eines Trainers auf dem Golfplatz spielen, da hier außerdem eine Reihe von speziellen Golfregeln sowie die Etikette beachtet werden müssen, um ein zügiges Spiel zu gewährleisten und andere Spieler nicht zu gefährden oder zu behindern.
Wenn Sie schon eine zeitlang Golf lernen und nachweisen möchten, dass Sie die theoretischen und praktischen Kenntnisse besitzen, um allein auf einem Golfplatz zu spielen, dann können Sie die Platzreifeprüfung des Deutschen Golfverbandes (DGV) ablegen. Diese wird bundesweit nach einheitlichen Richtlinien durchgeführt. Die meisten Golfclubs bieten hierfür spezielle Vorbereitungskurse mit theoretischem und praktischem Unterricht an.
Die Prüfung selbst ist in etwa vergleichbar mit der Fahrprüfung und besteht aus einem theoretischem Prüfungsteil, wo in einem Multiple-Choice-Test Fragen zur Etikette und den Golfregeln beantwortet werden müssen sowie einem praktischen Prüfungsteil auf dem Golfplatz. Bei Letzterem muss der Prüfungskandidat vor allem nachweisen, dass er zügig spielen und dabei auch die Golfregeln und die Etikette praktisch anwenden kann. Gespielt werden bei der Prüfung 9 Löcher, wovon die besten 6 gewertet werden.
Mit der Platzreifeprüfung ist das Golf lernen jedoch noch lange nicht beendet. Jetzt gilt es , die Technik weiter zu verbessern und zu perfektionieren und vielleicht später sogar an Turnieren teilzunehmen.
Von den ersten Anfängen bis hin zum ersten Turnier empfihelt es sich, Etappen-Fotobücher zu bebildern, damit die Anfangszeit lange in Erinnerung bleibt. Diese werden in der Regel mittels Digitaldruck zu Papier gebracht. Und falls es doch mal schief gehen sollte bim Golfen: mit der richtigen Haftpflicht haben Sie trotz eines fehlgegangenen Golfballs immer ein Lächeln auf den Lippen.
Da Golf ein eher ruhiger Sport ist sollte man auch in Gesprächsthemen geübt sein. Themen wie Finanzgerichtsprozesse, Aktienbörse, Damengeschenke und viele mehr wird man hier nicht selten zu hören bekommen.
Golf zu erlernen ist zumeist mit einem erheblichen zeitlichen wie auch finanziellen Aufwand verbunden. Mit ein wenig Geduld lassen sich bekanntlich selbst hochgesteckte Ziele erreichen. Ähnlich verhält es sich auch, wenn es um schulische Leistungen geht. Mit qualifizierter Anleitung und Lernhilfe lassen sich nicht nur schulische Probleme in so manchem Fach beheben. Es ist darüber hinaus sogar möglich, wieder mit mehr Freude am Schulunterricht teilzunehmen. Ein wahrhaft erstrebenswertes Etappenziel!